„Europa – Erbe der Humanisten“: Eröffnung der EUNIC-Ausstellung

„Das moderne Europa und seine Nachbarländer stützen sich auf Ideen und Werte, die ihren Ursprung im Zeitalter der Renaissance und der großen Humanisten haben.“

Unter diesem Ansatz findet in Wien vom 20. April bis zum 27. Mai 2017, im Foyer der Hauptbücherei am Gürtel, und vom 01. bis zum 30. Juni 2017, im Haus der Europäischen Union, die Ausstellung  „Europa – Erbe der Humanisten“ statt.

Veranstalter ist der Verein Kulturnetzwerk „European Union National Institut for Culture“ (EUNIC) Austria, der 27 in Österreich ansässige europäische Kulturinstitute sowie Kulturabteilungen von Botschaften in sich vereinigt.

Ausgestellt werden 23 großformatige Tafeln, die die 21 teilnehmenden Länder beigesteuert haben.  Auf jeder Tafel sind – geordnet nach Herkunftsländern – jeweils zwei prägende Persönlichkeiten des 15. bis 18. Jahrhunderts mit ihren Lebensläufen und Wirken festgehalten. Diese Personen leisteten alle einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des heutigen Europas. Sie stammen entweder aus dem jeweiligen Land oder haben durch ihre Ideen Einfluss auf dieses genommen. Gerade eher unbekannte Persönlichkeiten sowie Frauen sollten dabei in den Fokus gerückt werden.

Am 19. April 2017 eröffnete Teresa Indjein,  Leiterin der kulturpolitischen Sektion im österreichischen Außenministerium, die Ausstellung in der Hauptbücherei. Unter dem Eindruck von Fake-News sei es ein besonderes Anliegen, dass durch die Ausstellung Werte wie geistige Offenheit gefördert würden.  Die Errungenschaften der Humanisten müssten weitergegeben und „über Jahrtausende“ Bestand haben, sagte Indjein.

Passend zum Thema war die musikalische Begleitung mit Renaissanceklängen durch das slowakische Ensemble Musicantica Slovaca .