Ein Gefühl von Europa mitten in Wien

Der 9. Mai ist Europatag. Katharina Moser hatte eine gute Idee, wie dieser Tag vielen in Erinnerung bleiben kann. Mit ihrem Projekt „Route 28“ gewann sie den Europa-Staatspreis.

Mit der „Route 28“, einer Reise durch Europa mitten in Wien, machte Moser Europa abseits von Klischees erlebbar und bürgernah. Die Idee dahinter ist, Europa in der eigenen Stadt erleben zu können.

Die über 800 Wienerinnen und Wiener konnten Europa in seiner Vielfalt und kommunikativ, interaktiv und unterhaltsam erleben. In Zukunft soll das Projekt auch auf andere europäische Hauptstädte ausgeweitet werden.

Die Station Deutschland bezog sich auf das Land der Dichter und Denker. Ein Poetry Slam Wettbewerb begeisterte die Teilnehmer der Tour. Deutschland beheimatet die weltweit größte und professionellste Poetry Slam Szene, und so boten auch hier in Wien die Poetry Slammer Mona Harry, Philipp Schwarzer, Fabian Navarro und Franziska Holzheimer eine starke Vorstellung. Sie präsentierten Fakten, Anekdoten und Pointen zum Tagesgeschehen in Gedichtform.

Außenminister Sebastian Kurz rief 2015 den Europa-Staatspreis ins Leben. Der Preis ist eine Anerkennung für die vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die zum besseren Verständnis der EU und zum Europa-Bewusstsein beitragen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Siegerprojekt wird von einer neunköpfigen unabhängigen Fachjury ermittelt.

Deutscher Poetry Slam / Poetry Slam Location Bild vergrößern Deutscher Poetry Slam / Poetry Slam Location (© Carolin Schütze)