Zebrafisch-Diplomatie: Botschafter Haindl besucht das Institut für molekulare Pathologie

Davon, dass sich die deutsch-österreichischen Beziehungen nicht auf Kultur und Wirtschaft beschränken, sondern auch in der Forschung sehr eng sind, konnte sich Botschafter Johannes Haindl bei einem Besuch des Institutes für molekulare Pathologie (IMP) im Wiener Stadtteil St. Marx überzeugen.

Botschafter Haindl besuchte am 19. September 2017 das Institut, das im 3. Wiener Bezirk im Jahr 1985 von Boehringer Ingelheim (Deutschland) und Genentech (USA) als „Institut für Onkogenforschung“ gegründet wurde. Seit seiner Gründung hat es sich stetig weiterentwickelt und gehört zu den führenden Forschungsinstituten, das sich der Grundlagenforschung zu Fragen der Molekularbiologie verschrieben hat. Mit seinen ca. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus ca. 40 Ländern gehört das IMP zum Vienna Biocenter. Am 01. März des Jahres wurde das neue Institutsgebäude unter Beisein von Bundespräsident Van der Bellen eröffnet. Boehringer Ingelheim stellt zwei Drittel der Finanzierung sicher, der Rest kommt aus Drittmitteln wie beispielsweise EU-Forschungsprojekten. Forscherinnen und Forscher des Institutes haben über 90 Patente angemeldet, und über zweitausend Veröffentlichungen kommen aus dem Institut.

Normalerweise eher auf politischem, kulturellem oder wirtschaftlichem Parkett unterwegs, kam Botschafter Haindl dieses Mal in Kontakt mit Zebrafischkolonien und konnte sich über die neuesten biomedizinischen Forschungsprojekte des Instituts informieren, die Geschäftsführer Jan-Michael Peters und seine Mitarbeiter/innen beim IMP präsentierten.